Über uns

Mamma Melone

Wer ist Mamma Melone?
Im Grunde ein Ein-Frau-Unternehmen, irgendwie aber auch ein Familien-Unternehmen:
Meine Eltern arbeiten seit Anfang 1985 im Gastronomie-Bereich mit italienischer Feinkost, und ich bin mit gutem Essen groß geworden. Schon als kleines Kind erfuhr ich die Genüsse gehobener Gastronomie genauso wie die bodenständige und oft eher traditionelle Küche Italiens und Deutschlands. Durch meine Mutter (sie ist Deutsche), die eine herausragende Köchin ist, und die sich schon immer für Gerichte aus aller Welt, aber auch für alte Rezepte und Kochweisen interessiert, habe ich bereits in meiner Jugend die Tricks und Kniffe beim Kochen und Backen gelernt. Mein Vater (Italiener) brachte mir bei, wie man qualitativ hochwertige Lebensmittel erkennt und unterscheidet. Unzählige Fahrten zu Weinhändlern und Grappa-Distillerien im Piemont, Schlendern über den Trüffelmarkt in Alba, Besuche in Hallen voller Parma-Schinken in der Emilia-Romagna, Aufstöbern von Bauern und traditionellen Herstellern für Olivenöl, Eingelegtes, Süßes....all dies prägte meine Kindheit und Jugend und führte zu einer ganz persönlichen und intensiven Leidenschaft für gutes Essen.

Und auch heute besteht mein Leben wieder aus den Träumen der Feinschmecker: Stöbern nach kleinen emilianischen Käsereien, in der Toskana im Olivenhain eine Bruschetta mit Olivenöl und Salz knuspern, in meiner süditalienischen Heimat Kampanien den Duft vom Bäckerladen schnuppern.
Und wenn ich zu Hause bin - andere Menschen mit meinen gefunden Schätzen glücklich machen!

Wie kam es dazu?
Trotz des familiären Arbeitsfeldes führte mich mein Lebensweg lange Zeit nur privat an diese Leidenschaft heran. Nach dem Abitur studierte ich Sozialpädagogik an einer Berufsakademie, arbeitete viele Jahre in einem Kinderdorf am Bodensee. Gutes Essen und das Kennenlernen neuer Gerichte und Lebensmittel blieb aber immer ein Bestandteil meines Lebens.
Schon während der Schulzeit hatte ich das Glück oft ins Ausland zu kommen (Frankreich, Russland, Polen, England) und die jeweilige Landesküche zu kosten. Danach war ich anderthalb Monate in der Elfenbeinküste, dort entdeckte ich ganz neue Geschmacksrichtungen: Gewürze, Gemüse und andere Lebensmittel, die ich bisher noch nirgends gefunden hatte. Wieder ganz neue geschmackliche Eindrücke entstanden während meines Studiums bei einem dreimonatigen Aufenthalt in Brasilien. Auf vielen weiteren Reisen nach Tunesien, Ägypten, auf die kanarischen Inseln, nach Schottland, Sardinien, und auf vielen Kurztrips innerhalb Deutschlands lernte ich immer mehr Gerichte kennen, sammelte Rezepte von den Omas meiner Freunde, ließ mir von Köchen und Köchinnen aller Nationalitäten und Traditionen zeigen, wie sie in ihren Töpfen ihre Leckereien zaubern.

Es verschlug mich sogar selbst für ein paar Jahre nach Italien, ich lebte in der wunderschönen Stadt Bologna, lernte die emilianische Küche kennen und lieben, und von einer reizenden alten Dame, wie man die typischen Gerichte der Gegend macht. Bologna ist sehr traditionell in seiner Küche, gleichzeitig ist es aber auch eine sehr multikulturelle Stadt. Ich begegnete wieder der afrikanischen Küche, diesmal aus Äthiopien, bekam original sardische Spezialitäten zu fassen, überhaupt konnte man sich die Küche fast jeder italienischen Region zu Gemüte führen. Ich fand hervorragende chinesische und thailändische Restaurants, die auch wirklich so kochen wie bei sich zu Hause (was ich mir leider bisher nur von Freunden bestätigen lassen konnte, die diese Länder schon bereist haben). Und dies alles direkt neben der handgemachten Tortellini-Boutique (welche leider inzwischen geschlossen hat, da die Signora zu alt für die Arbeit wurde) und den Gassen in der Altstadt mit den Händlern für frischen Fisch, Gemüse, regionale Wurst- und Käse-Spezialitäten, süße Leckereien - eine großartige Zeit die ich nicht missen möchte!

Nach meiner Rückkehr nach Deutschland begann ich bei meinen Eltern im Feinkosthandel mitzuarbeiten, merkte aber schon bald, dass es mich in eine etwas andere Richtung zieht. Darum entstand gemeinsam mit meinen Eltern der Beschluss, mich auf eigene Füße zu stellen. Wir arbeiten zusammen, aber ich verwirkliche auf diese Art meine eigenen Ideen und richte mich mit meiner Arbeit eher an den privaten Hobbykoch, den Feinschmecker der das Exklusive sucht, den Neugierigen der etwas Neues ausprobieren möchte, und konzentriere mich auf Feinkost aus aller Welt, aktuell noch mit Hauptfokus auf Italien. Ein besonderer Teil meiner Arbeit liegt auch im Handgemachten. Ich arbeite mit traditionellen Herstellern, und tüftle im Moment an der Umsetzung von eigenen hausgemachten Produkten, die bald ins Sortiment aufgenommen werden sollen.

Warum "Mamma Melone"?
Der Name entstand durch einen sehr guten Freund, der ihn im Spaß erfand. Gemünzt war das Ganze auf meine wohl doch recht typisch italienische Art mit den Händen zu reden, auf meine damals oft sehr afrikanische Kleidung und auf eben das Verköstigen aller Freunde mit gutem Essen. Über die Jahre hinweg tauchte der Name immer wieder auf, irgendwann nutzte ich ihn als Pseudonym für meine selbstgemachten Motivtorten und sonstige Leckereien. Nun ja, und aus Spaß wird manchmal eben Ernst, und dieser Name blieb an mir haften. Inzwischen steht er für mich persönlich für Leckereien, Liebe, Freundschaft, kulinarische Leidenschaft. Ich hoffe natürlich, auch Sie können bald irgendeinen wundervollen Begriff damit verbinden!

Grob zusammengefasst bin ich also Jemand, der gutes Essen liebt, der eine Leidenschaft für die Küchen der Welt hat, der diese Leidenschaft gerne teilt, der Qualität erkennt, der auf ökologisch sinnvolle Landwirtschaft und traditionelle, aber dem Lebensmittel gerecht werdende Herstellung Wert legt.

Und ich hoffe, einige dieser Genüsse auch zu Ihnen nach Hause bringen zu können!